Wann wird ein SCHUFA-Eintrag gemacht?

Banken, Sparkassen und andere Kredit vergebende Institute geben eine Meldung an die SCHUFA, sobald Sie zum Beispiel ein Girokonto eröffnen möchten oder schließen, eine Kreditkarte beantragen, einen Kredit beantragen, ein Aktiengeschäft tätigen sowie bei der Übernahme von Bürgschaften. Bei einer Kreditvergabe werden so beispielsweise die Kredithöhe, der Zinssatz und die Laufzeit gemeldet.

Negative Einträge
Auch Negativmerkmale wie Kündigungen wegen Ratenverzug, Mahnbescheide, Scheckrückgaben, Zahlungsverzuge oder Zwangsvollstreckungsmaßnahmen werden der SCHUFA gemeldet. Unter anderem soll damit ein lückenloses Abbild über die finanzielle Historie von Unternehmen und Privatpersonen garantiert werden, damit die standardisierten, objektiven Erhebungen der SCHUFA für alle Partner eine verlässliche Kontrollinstanz bei Geschäftsabschlüssen darstellt. Selbstverständlich bleibt immer ein gewisses Restrisiko vorhanden, denn niemand ist zum Beispiel vor Krisen gefeit, aber dennoch gibt das Rating-System der SCHUFA die Möglichkeit für eine ungefähre Einschätzung der Kreditwürdigkeit von Partnern.